Behauptungen der Klassenlotterie sollen falsch sein: Staatsanwaltschaft widerspricht Lottogesellschaft im Wett-Skandal

Behauptungen der Klassenlotterie sollen falsch sein
Staatsanwaltschaft widerspricht Lottogesellschaft im Wett-Skandal

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat der Deutschen Klassenlotterie Berlin fehlerhafte Angaben in der Affäre um Fußball-Wettmanipulationen vorgeworfen. Eine Presseerklärung der Lotteriegesellschaft erwecke "den falschen Eindruck", die Berliner Kriminalpolizei sei "zeitnah und vollumfänglich über Auffälligkeiten informiert worden".

HB BERLIN. Behauptungen der Klassenlotterie, die Kriminalpolizei sei erstmals schon im August 2004 auf betrügerische Manipulationen hingewiesen worden, seien falsch, erklärte die Generalstaatsanwaltschaft am Dienstagabend. Die Angaben von Vorständen der Klassenlotterie würden erheblich abweichen von Aussagen der ermittelnden Kriminalbeamten. Die Klassenlotterie hatte nach eigenen Angaben vom Dienstag "sowohl über den Verdacht eines möglichen Zusammenwirkens zwischen einem Großspieler und dem Berliner Schiedsrichter Hoyzer beim Spielablauf als auch über einen möglichen Zusammenhang zur Geldwäsche informiert".

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hätten jedoch "anderes ergeben". Einer Kriminalbeamtin sei vielmehr von der Lotteriegesellschaft mitgeteilt worden, die von ihr recherchierten Schecks und Zahlungsflüsse "gingen auf reguläre Gewinne zurück". Bezogen waren die Gewinne auf den Betreiber eines Wettcafés in Berlin, dessen Besitzer zu den drei Männern zählt, gegen die in der Affäre Haftbefehl erlassen worden ist.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%