Beratervertrag
Wiedeking sattelt aufs Fahrrad um

Der ehemalige Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hat einen neuen Beratervertrag - mit der Kölner Fahrradschmiede ZEG. Neben Wiedeking sollen weitere prominente Gesichter das Unternehmen beraten.
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KölnWendelin Wiedeking steigt um aufs Fahrrad. Der langjährige Porsche-Vorstandschef wird Vorsitzender des neugebildeten Qualitätsbeirates der deutschen Fahrradmarke Pegasus der Kölner ZEG Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft. Seine enge Beziehung zum Fahrrad erklärt Wiedeking so: „Ich bin geboren in einer Kleinstadt, und da war Mobilität ohne Fahrrad gar nicht möglich. Auf dem Wunschzettel stand es also schon ganz früh.“ 

Der Qualitätsbeirat soll prominent besetzt werden - auch mit fachfremdem Personal. „Das Gremium wird Sparringspartner für Vorstand und Unternehmen.“ Neben Wiedeking sollen auch Fußball-Kommentator Marcel Reif, Musiker Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen), der frühere CSU-Chef und bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber, die Schauspielerin Mariella Ahrens sowie der bekannte Unternehmens-Ethiker Prof. Thomas Schwartz den Fahrradhersteller beraten. In Kürze soll außerdem ein noch nicht benannter Sportmediziner aufgenommen werden.

Der Qualitätsrat soll als Ideenschmiede dienen und der Unternehmensspitze beratend zur Seite stehen. Die ZEG erreichte 2011 einen Umsatz von 456 Millionen Euro und ist mit über 1.000 angeschlossenen Mitgliedsbetrieben Europas größter Zweiradfachhandelsverband.

Kommentare zu " Beratervertrag: Wiedeking sattelt aufs Fahrrad um"

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  • Wenn man die Aktivitäten der ZEG und ihrer Marken in der letzten Zeit genau beobachtet, kommt man eher zu dem Schluss, dass es offenbar ein Umdenken in der Gruppe gibt. So wie ich das sehe, öffnet sich das Unternehmen und betreibt professionelle Kommunikationsarbeit.
    Einen Qualitätsrat dieser Güte ruft man nicht ins Leben, wenn man nicht tatsächlich die Qualitätsführerschaft zum Ziel hat. An diesem Ziel wird die Gruppe sich zukünftig messen lassen müssen. Man kann sicher sein, dass dies auch die Manager des Unternehmens wissen - sonst würde die ZEG nicht die Nummer Eins im europäischen Fahrradhandel sein können.

  • Uiuiui, prominente Namen, hoffentlich nützt es was.
    Ich fürchte, dass das für einen Einzelhandelsverband wie ZEG (Zentraler EinkaufsGammel) etwas zu hoch angesetzt ist. Ob so die eingesetzten Fahrräder auf den Straßen sicherer werden, wage ich zu bezweifeln. Besser würde ich es finden, wenn sich die Damen und Herren z.B. im ADFC oder für den NRVP zugunsten mehr Qualität einsetzen könnten. Oder für fortschrittlichere technische Konzepte einsetzen würden - auch dafür erscheint mir die ZEG als viel zu konservativ.

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