Bericht der New York Times
Star-Investmentbanker droht erneute Klage

Der erste Prozess gegen den einstigen Star-Investmentbanker Frank P. Quattrone ist geplatzt. Nun will New Yorker Staatsanwaltschaft Quattrone einem Zeitungsbericht zufolge erneut verklagen.

HB NEW YORK. Die Staatsanwaltschaft habe den zuständigen Richter Richard Owen in einem Brief über ihre Absichten unterrichtet, schreibt die die „New York Times“ am Mittwoch in ihrer Onlineausgabe. Ein Datum für das neue Verfahren gebe es noch nicht. Es werde wahrscheinlich nicht vor dem kommenden Jahr angesetzt.

Der Richter hatte im ersten Prozess ein Fehlverfahren deklariert, nachdem sich die Geschworenen in keinem der Anklagepunkte einstimmig einigen konnten. Sie hatten sich mit acht gegen drei Stimmen in zwei Anklagepunkten für eine Verurteilung ausgesprochen.

Quattrone, der einst einer der höchstbezahlten Investmentbanker der USA war, waren Justizbehinderung und Zeugenbeeinflussung bei behördlichen Untersuchungen über die Zuteilung von Erstemissionen bei der Credit Suisse First Boston (CSFB) vorgeworfen worden. Er die E-Mail eines Kollegen an seine Mitarbeiter weitergeleitet, in der sie aufgefordert worden waren, ihre Unterlagen zu säubern. Quattrone hatte wenige Tage vorher von behördlichen Untersuchungen über die Zuteilung von Erstemissionen erfahren.

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