Bericht in der "New York Times"
Fiorina als Präsidentin der Weltbank im Gespräch

Die erst kürzlich vom Chefsessel des US-Computerherstellers Hewlett-Packard gefeuerte Top-Managerin Carly Fiorina ist als nächste Präsidentin der Weltbank im Gespräch.

HB NEW YORK. Dies berichtete am Mittwoch die „New York Times“ unter Berufung auf Kreise der US-Regierung. Amerikanische Reigerungskreise haben das bestätigt.

Auch US-Vizeverteidigungsminister Paul Wolfowitz ist demnach weiter im Rennen um das Amt, das einer informellen Vereinbarung zufolge von den USA besetzt wird. Daneben steht traditionell ein Europäer an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Die 50-jährige gehört zu den bekanntesten Wirtschaftspersönlichkeiten der USA. Sie hatte versucht, den kalifornischen Druckerhersteller HP in einen Technologie-Giganten zu verwandeln und im Jahr 2002 mit der Übernahme des Konkurrenten Compaq eine ganze Branche in Staunen versetzt. Fiorina war vom US-Magazin „Fortune“ mehrfach zur mächtigsten Geschäftsfrau gekürt.

Die als ehrgeizig bekannte Managerin startete ihre berufliche Karriere bei dem Telekommunikationskonzern AT&T, führte erfolgreich die Ausgliederung des AT&T Ausrüstungs- und Forschungsbereich in Lucent Technologies durch und wechselte 1999 an die Spitze von Hewlett-Packard.

Der derzeitige Weltbankpräsident James Wolfensohn wird seinen Posten nach zehn Jahren im Amt Mitte Mai räumen. Er hatte Anfang des Jahres angekündigt, nicht mehr für eine dritte Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Die Weltbank vergibt langfristige Kredite an Länder und soll den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt ihrer weniger entwickelten Mitgliedstaaten fördern.

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