Bernhard soll Pischetsrieder entlasten
Kalt gestellter Daimler-Chrysler-Manager verhandelt mit VW

Wolfgang Bernhard, Vorstandsmitglied bei Daimler-Chrysler ohne Aufgabenbereich, könnte noch in diesem Jahr nach Wolfsburg wechseln und Chef der Markengruppe VW werden.

FRANKFURT/M. Nach Informationen des Handelsblatts will Konzernchef Bernd Pischetsrieder an der Spitze der Markengruppe eine neue Position für die operative Führung schaffen. Bernhard wäre dann als Markenchef VW (VW, Skoda, Bentley, Bugatti) das Pendant zu Martin Winterkorn, der als Vorstandsvorsitzender der Audi AG für Audi, Seat und Lamborghini verantwortlich ist.

Bislang ist Konzernchef Pischetsrieder auch Chef der VW-Markengruppe. Er wolle sich aber Luft verschaffen und sich mehr auf die Holding-Aufgaben konzentrieren, sagen Personen aus dem weiteren Führungskreis. Seine Aufgaben wachsen durch die Übernahme der Leasingfirma Leaseplan mit Investoren aus dem Scheichtum Abu Dhabi.

Wolfgang Bernhard sucht einen neuen Job. Er wurde auf Druck der Arbeitnehmervertretung und nach Differenzen mit Noch-Mercedes-Chef Jürgen Hubbert sowie Daimler-Chrysler-Chef Jürgen Schrempp kurz vor seiner Berufung an die Mercedes-Spitze ausgebremst. Er wäre eine ideale Besetzung für den Posten in Wolfsburg. Als Ex-Vize-Chef von Chrysler weiß er, wie man eine Markengruppe führt und Kosten reduziert. Nach Informationen aus dem Unternehmen laufen die Verhandlungen mit Bernhard bereits. Die „Automobilwoche“ berichtet zudem, dass VW-Gesamtbetriebsratschef und Aufsichtsrat Klaus Volkert keine Einwände gegen Bernhard habe.

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