"Besonders bewegende und schöne Zeit"
Hellmuth Karasek verlässt den „Tagesspiegel“

Hellmuth Karasek (70) scheidet als Mitherausgeber des Berliner „Tagesspiegels“ aus und wird ab 1. Oktober für den Axel-Springer-Verlag tätig sein. Das teilten die Axel Springer AG und die „Tagesspiegel“-Chefredaktion in Hamburg mit.

HB BERLIN. Karasek werde als Autor für die Zeitungen „Die Welt“, „Berliner Morgenpost“ und „Welt am Sonntag“ arbeiten, hieß es in der Springer-Mitteilung.

Herausgeber des „Tagesspiegels“ bleibt Hermann Rudolph, seit dem 1. August ist auch der bisherige Chefredakteur Giovanni di Lorenzo Mitherausgeber, der als Chefredakteur zur Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ wechselt. Beide Blätter erscheinen im Holtzbrinck-Verlag.

Karasek war seit 1997 Mitherausgeber des „Tagesspiegels“. Er habe die Verlagsgruppe Holtzbrinck gebeten, ihn nach sieben Jahren von diesem Amt zu entbinden, teilte die Zeitung mit. Karasek bezeichnete seine Zeit beim „Tagesspiegel“ als „besonders bewegende und schöne Zeit“.

Der Journalist, Kulturkritiker und Buchautor war auch einem großen Fernsehpublikum bekannt geworden, vor allem durch seine Mitwirkung im „Literarischen Quartett“ von 1988 bis 2001. „Wir bedauern seinen Weggang sehr“, sagte „Tagesspiegel“-Redaktionsdirektor Gerd Appenzeller.

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