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BGH: Revision im "Infomatec"-Verfahren verworfen

Das Landgericht Augsburg hat den Angeklagten wegen unerlaubter Veräußerung von Insiderpapieren in ...



Das Landgericht Augsburg hat den Angeklagten wegen unerlaubter Veräußerung von Insiderpapieren in zwei Fällen und wegen Kursbetrugs zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. Hintergrund waren unrichtige Ad-hoc-Mitteilungen zum Zwecke der Kursmanipulation und Insidergeschäfte des Angeklagten im Zusammenhang mit der am Neuen Markt notierten Infomatec AG, deren Vorstand er war (vgl. hierzu LG Augsburg DB 2001 S. 2334, OLG München DB 2002 S. 2430 und BGH DB 2004 S. 1928 und 1931). Der 1. Strafsenat des BGH hat die Revision des Angeklagten mit Beschluss vom 30. 3. 2005 (1 StR 537/04) verworfen. Das Urteil des Landgerichts Augsburg ist damit rechtskräftig. Das Urteil gegen ein weiteres Vorstandsmitglied, das ursprünglich mitangeklagt war, ist nicht zum BGH gelangt. Insoweit hatte das Landgericht das Verfahren abgetrennt und auf eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren erkannt, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde, und zusätzlich eine Geldstrafe verhängt (Pressemitteilung des BGH vom 7. 4. 2005).



Quelle: DER BETRIEB, 15.04.2005

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