Bilanzbetrug
Weitere Gefängnisstrafen im Enron-Prozess

Im Prozess wegen Bilanzbetrugs bei dem US-Energiehändler Enron sind zwei ehemalige Manager des Unternehmens zu Haftstrafen verurteilt worden. Finanzexperte Michael Kopper erhielt drei Jahre und einen Monat, Mark Koenig - zur Tatzeit bei Enron zuständig für die Beziehungen zu Investoren - eineinhalb Jahre.

HB HOUSTON. Kopper hatte geholfen, Schulden des Konzerns zu verstecken Gewinnen aufzublasen. Koenig half, die Aktionäre in die Irre zu führen.

Die an der Börse einst heiß gehandelte Enron Corporation war im Dezember 2001 unter einem milliardenschweren Schuldenberg zusammengebrochen. Wegen des systematischen Bilanzbetruges verloren mehr als 4000 Beschäftigte ihre Arbeitsplätze. Mrd. Dollar in den Pensionskassen der Mitarbeiter gingen verloren. Anleger mussten mit ansehen, wie ihre Enron-Aktien von einst fast 90 Dollar bis auf wenige Cent abstürzten.

Der frühere Konzernchef Jeffrey Skilling wurde Ende Oktober zu mehr als 24 Jahren Haft verurteilt. Er kündigte an, in die Berufung zu gehen.

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