Bisjehriger US-Chef Brewster schied ohne offizielle Begründung aus
J. Russell Denson wird Chef der US-Sparte von Gruner + Jahr

J. Russell Denson werde Präsident und Vorstandschef von G+J USA und seine Arbeit am 14. Juni aufnehmen, teilte der Verlag am Donnerstag am Hauptsitz in Hamburg mit.

HB HAMBURG. Der 53-Jährige war zuletzt in diesen Funktionen bei der Reiman Media Group tätig, einer Tochterfirma der Reader's Digest Association. Die G+J-Position in den USA war seit Januar vakant.

Denson, dessen berufliche Karriere eng mit dem Verlagsgeschäft verknüpft ist, soll direkt an Axel Ganz berichten, der im G+J- Vorstand für den Unternehmensbereich Zeitschriften in Frankreich und USA verantwortlich ist. Denson will die von G+J eingeschlagene Expansionsstrategie in den USA fortsetzen. Das US-Geschäft trägt rund ein Drittel zu den Verlagsumsätzen von rund 2,5 Milliarden Euro (2003) bei.

Der bisherige US-Chef Daniel B. Brewster war im Januar ausgeschieden, ohne dass dafür offiziell Gründe genannt wurden. Er war aber in die Schusslinie geraten, nachdem es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem amerikanischen TV-Talkshowstar Rosie O'Donnell über das gemeinsam herausgebrachte, inzwischen aber eingestellte Magazin „Rosie“ gekommen war.

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