BMW unter den Top Ten
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Am Münchener Petuelring war die Freude groß. Als erstes deutsches Unternehmen hat es BMW in die Top Ten der „The world’s most admired companies“ geschafft. Der Autobauer arbeitete sich von Rang 13 im Vorjahr auf Rang neun vor. Das Ranking der am meisten bewunderten Unternehmen der Welt veröffentlicht alljährlich das US-Wirtschaftsmagazin „Fortune“.

DÜSSELDORF. Norbert Reithofer, Vorstandschef von BMW: „Dass andere unseren Erfolg anerkennen – darüber freue ich mich, vor allem für die Mitarbeiter der BMW Group, denen diese Auszeichnung gebührt.“

„In den zehn Jahren, seit es das Ranking gibt, ist BMW erst das vierte nichtamerikanische Unternehmen, das es nach Toyota, Nokia und Sony unter die zehn Besten geschafft hat“, betont Axel Peters, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Hay Group in Frankfurt. Die internationale Unternehmensberatung befragte im Auftrag von „Fortune“ über 3 000 hochrangige Manager und Analysten aus 26 Ländern nach ihrer Meinung über die beeindruckendsten Unternehmen der Welt. Somit ist die Platzierung ein großer Erfolg für die Bayern – und eine Bestätigung ihrer Strategie, Produkte und Personalpolitik.

Aber auch in den Industrievergleichen – sie gelten als die härteren Rankings – besetzen die Münchener in der Kategorie Autohersteller den ersten Platz, noch vor dem japanischen Riesen Toyota. Auf gute Plätze in einer Branchenliste können Firmen besonders stolz sein, denn dort bewerten Leute aus der Branche und Konkurrenten streng anhand eines Punktesystems in neun Kategorien wie Personalmanagement, Innovationsstärke oder soziale Verantwortung. Besonders stark erwiesen sich die Deutschen neben der Kategorie Autohersteller – dort belegen nach BMW Daimler-Chrysler und Volkswagen die Plätze sechs und elf – in der Chemiebranche: Hier sind nach dem Silbermedaillengewinner BASF Bayer und Linde auf den Rängen vier beziehungsweise sieben vertreten. Ebenfalls hervorragend im Branchenvergleich schnitt Siemens ab. In der Sparte Elektronik behauptete sich Siemens erneut auf dem zweiten Platz hinter dem US-Giganten General Electric. „Angesichts der turbulenten Ereignisse der vergangenen Monate sind wir äußerst zufrieden, die Silbermedaille verteidigt zu haben“, freut sich Konzernsprecher Marc Langendorf. Auch im Gesamt-Ranking der 50 weltweit am meisten bewunderten Firmen schob sich Siemens von Platz 40 auf 37.

Generell schnitten deutsche Firmen dieses Jahr im weltweiten Managervergleich sehr gut ab, „wobei sich die bereits anerkannten Konzerne nochmals verbessert haben“, resümiert Peters. Von den 26 deutschen Namen, die es in die 27 verschiedenen Industriekategorien von Fluggesellschaften bis Telekommunikation geschafft haben, belegen neun Firmen Plätze unter den ersten fünf Spitzenreitern, und weitere zehn Unternehmen sind immerhin noch unter den Top Ten ihrer Branche. Im Vergleich zum Vorjahr konnten sich sogar elf Firmen im jeweiligen Ranking verbessern, während das im vergangenen Jahr gerade einmal vier Unternehmen gelang.

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