BNP Paribas
Top-Investmentbanker kommt von der Konkurrenz

BNP-Deutschland-Chef Joachim von Schorlemer hat sich viel vorgenommen. Die Zahl der Mitarbeiter soll von heute rund 340 auf bis zu 450 bis Mitte 2011 wachsen. Unterstützung erhält er dabei von Achim Klüber, dem neuen Leiter des Corporate & Transaktion Banking – eine Aufgabe, die ihm auf den Leib geschneidert ist.
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FRANKFURT. Manche lieben es kühl. Achim Klüber ist so einer. Der neue Leiter des Corporate & Transaktion Banking von BNP Paribas in Deutschland bevorzugt es sachlich-schlicht, unprätentiös – er konzentriert sich lieber auf die Kunden. Klüber tritt seine neue Stelle am 1. Dezember an und soll dann das größte französische Institut in Deutschland im Firmenkundengeschäft in eine neue Größenordnung führen. Er kommt von Royal Bank of Scotland (RBS) in Frankfurt.

BNP-Deutschland-Chef Joachim von Schorlemer hat sich viel vorgenommen. Bietet es sich doch durch die Eingliederung der Bank Fortis an, der Konkurrenz Kunden aus dem deutschen Mittelstand abzujagen. Viele Wettbewerber wie die Landesbanken ziehen sich zudem teilweise zurück. Schorlemer sieht deshalb „im Geschäft mit Firmenkunden viel Luft nach oben“. Ab knapp einer Milliarde Umsatz seien sie künftig für BNP interessant. Die Zahl der Mitarbeiter soll von heute rund 340 auf bis zu 450 bis Mitte 2011 wachsen.

Das Wachstum soll Klüber maßgeblich begleiten. Eine Aufgabe, die ihm auf den Leib geschneidert ist. Schließlich hat der „aufrechte Banker“, wie ein Konkurrent ihn nennt, das bei RBS als Deutschland-Chef schon einmal durchexerziert. Allerdings kippte die Finanzkrise den Erfolg. Fortan fiel die RBS vor allem durch Probleme wegen hoher Abschreibungen auf Kredite auf. Nach der Fusion mit ABN Amro musste der 53-jährige Klüber an der Spitze weichen und verantwortete zuletzt den Industriebereich in Europa.

Robert Landgraf
Robert Landgraf
Handelsblatt / Chefkorrespondent Finanzmärkte

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