Bundesgerichtshof (BGH)
Die Richter werden die Regenwald-Werbung nicht verbieten

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat das Verbot der Regenwald-Werbung für die Krombacher Brauerei aufgehoben. Wettbewerbsverbände hatten gegen zwei Werbekampagnen der Brauerei aus den Jahren 2002 und 2003 geklagt, weil sie die Kampagnen wegen mangelnder Transparenz und Irreführung für wettbewerbswidrig halten.

Wie ein Sprecher der Wirtschaftssozietät Mayer, Brown, Rowe & Maw LLP berichtet, haben die Instanzgerichte hinsichtlich einer eventuellen Irreführungsgefahr keine Feststellungen getroffen und an die Gerichte zurückverwiesen. Krombacher hatte in seiner bekannten Kampagne mit Günther Jauch damit geworben, dass durch jeden verkauften Kasten Bier ein Quadratmeter Regenwald geschützt werde. Das Landgericht Siegen hatte diese Form der Werbung untersagt, da sie nicht hinreichend transparent sei.

Der Verbraucher glaube, durch den Kauf eines Kastens werde automatisch ein Quadratmeter Regenwald geschützt. Tatsächlich stelle Krombacher nur der Naturschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF) das dafür notwendige Geld zur Verfügung. Das sei irreführend. Im Berufungsverfahren hatte das Oberlandesgericht Hamm das Urteil bestätigt.

Mayer, Brown, Rowe & Maw LLP hatte die Brauerei vor dem Bundesgerichtshof (BGH) vertreten.

www.mayerbrownrowe.com

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