Chef von JP Morgan Chase
Profil: William B. Harrison

Seine Karriere:William B. Harrison ist Banker „von Geburt“. Als Student arbeitete er in der Bank des Großvaters. 1967 stieg er bei der Chemical Bank in New York ein, leitete die Niederlassung in San Francisco, bevor er 1978 nach London zog, um die Europa-Aktivitäten zu betreuen. 1990 rückte er in den Vorstand der Bank auf, die sechs Jahre später die größere Chase Manhattan Corp. für zehn Mrd. Dollar übernahm. Auf dem Höhepunkt des Börsenbooms im September 2000 fusionierten Chase Manhattan und JP Morgan, Harrison wurde Chef der zweitgrößten US-Bank.

Sein Ruf: Der 60-Jährige gilt als Manager, der Fusionen auf eine sehr integrierende Art umzusetzen weiß. In seiner Biografie betont er, dass für eine Verschmelzung klare Zielvorstellungen und die Fähigkeit, Kompromisse einzugehen, entscheidend sind.

Sein Problem: Nachdem JP Morgan Chase im dritten Quartal 2002 einen Ergebnisrückgang von 91 % hatte verkraften müssen, trat Harrison heftig auf die Kostenbremse. Inzwischen hat er die Ertragswende geschafft, hat allerdings mit dem Privatkundengeschäft, das unter dem Dach der Chase Financial Service firmiert, noch ein Sorgenkind im Haus: Der Gewinn dieser Sparte ist jüngst um 40 % eingebrochen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%