Die Chef-Beraterin
Gute Schuhe für schlechte Zeiten

Frauen brauchen viele Schuhe. Und sie wissen, wie man sie pflegt. Viele Männer leider nicht. Billigschuhe, abgelaufene Absätze, löchrige Sohlen. Das geht gar nicht. In schlechten Zeiten zählen gute Schuhe. In guten auch.
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Frauen im Business, oder auch nicht im Business, haben – nein: brauchen - viele Schuhe. Ja. Schuhe zum Sitzen, Stehen, Laufen, manchmal auch zum Rennen. Frauen brauchen sogenannte „Ich-gehe-ins-Büro-Schuhe“, „Ich-habe-einen-wichtigen-Termin-Schuhe“, „Ich-gehe-zum-Essen-Schuhe“, und sie brauchen auch Schuhe zum Anschauen.

Deshalb haben Frauen so viele Schuhe. Frauen wissen, dass der Fuß das wichtigste am Körper ist und dementsprechend in gute Schuhe gehört - die gepflegt werden müssen. Dazu gehören Schuhcreme, Imprägnierung und Schuhspanner! Und weil Frauen wissen, dass ein guter Schuh gut und gern fünf Jahre lang halten kann, bei guter Pflege sogar ein Leben lang, knausern sie nicht beim Preis. Relativ einfach.

Bei Männern sieht das anders aus. Also, bei vielen Männern jedenfalls. Die haben ein Paar Büroschuhe und ein Paar Freizeitschuhe, ein Paar Sneakers vielleicht noch.   Das war es meist. Wenn man dann liest, dass der Schuh von zwei Dritteln der Männer täglich bis zu 14 Stunden strapaziert wird, wundert einen gar nichts mehr. Das muss man sich mal vorstellen: Ein paar Schuhe. 14 Stunden. Jeden Tag. Das geht gar nicht.

Aber alles hat sein Gutes. Die Männer machen das nicht umsonst: Wenigstens sieht man es! Man sieht es täglich an den deprimierenden Gummi- beziehungsweise Plastiksohlen, die so wunderbar abgelaufen sind.

Kommentare zu " Die Chef-Beraterin: Gute Schuhe für schlechte Zeiten"

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  • Soll heißen: "beim Handelsblatt...". (Autokorrektur hat dazwischen gefunkt :-()

  • Das Beratungsgeschäft der Autorin dürfte schlecht laufen, wenn sie dort auch derartig unipolaren Senf von sich gibt. Und für sowas bekommt man beispielsweis Handelsblatt Zeilenhonorar? Das bringe ich locker auch! Über was soll ich schreiben?

  • Schön, daß es noch ganze Berufszweige gibt, bei denen das Schuhwerk wichtiger ist als die Arbeit, die der Besitzer macht.

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