Die Chef-Beraterin

Sandalen, Shorts und Konsorten gehen gar nicht!

Der Bürokollege erscheint in luftigen Jeans, die Kollegin trägt schicke Sandalen. Den richtigen Dresscode an heißen Sommertagen haben noch nicht alle Manager verinnerlicht. Sechs nützliche Kleidungstipps im Sommer.
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Sabina Wachtel schreibt jeden Mittwoch ihre Berater-Kolumne auf Handelsblatt Online. Sie ist Inhaberin von ExpertExecutive.
Die Chef-Beraterin

Sabina Wachtel schreibt jeden Mittwoch ihre Berater-Kolumne auf Handelsblatt Online. Sie ist Inhaberin von ExpertExecutive.

Es ist Mittwoch – und ein Thema muss her. Natürlich ist es nicht leicht, einmal in der Woche mit einem neuen Knaller aufzuwarten. Ein Glück: Ausgewählte Anlässe wiederholen sich turnusmäßig in jedem Jahr. Es wird jedes Jahr für Weihnachten und Ostern geschmückt. Die Anzüge vieler Männer könnten besser sitzen. Und es ist wieder Spätsommer. Soll ich also noch einmal meine Worte aus dem vergangenen Jahr wiederholen? Nein, denn das widerspricht der Kolumnisten-Ehre. Das geht gar nicht!

Eigentlich sollte man meinen, der Sommer sei fast vorüber. Es ist also alles gesagt. Scheinbar nicht – das erkennt man an jeder Ecke. Aus diesem Grund gibt es an dieser Stelle – quasi zum Mitschreiben – sechs ultimative Tipps, um den Sommer im Büro mit Stil und Gelassenheit zu überstehen.

  • Freuen Sie sich, dass Sie sich (noch) nicht in dicke Pullover, Stiefel, Mützen, Schals und Mäntel quetschen müssen.

  • Doch übertreiben Sie nicht! Überfordern Sie Ihre Mitmenschen nicht mit zu viel Haut und nackten Füssen (Codewort: Sandale).

  • Duschen Sie täglich und benutzen Sie ein ordentliches Deo. So wird vieles – in erster Linie für ihre Mitmenschen – schon erträglicher.

  • Halten Sie sich morgens immer vor Augen, dass Sie ins Büro gehen und nicht an den Strand. Karrieren werden nicht nur im Winter gemacht, sondern auch im Sommer. Und dazu gehört nun mal Ihre Erscheinung.
  • Es gibt somit keinen Sommerdresscode, sondern nur das Unternehmen, die Position, die Rolle und die Grenzen des guten Geschmacks.
  • Nur weil es warm ist, sollten Sie nicht selbst das Bild vermasseln, das man sich von Ihnen macht oder im Frühjahr gemacht hat.

In vielen Büros hält sich das hartnäckige Gerücht, die Dresscode-Regeln für sommerliche Temperaturen seien in der heutigen Zeit lockerer als früher. Welch ein Unsinn! Es kommt auf Branche und Position an, nicht auf die Außentemperatur. Daran hat sich rein gar nichts geändert.

Bei warmen Temperaturen gilt derjenige als Pionier, der Stil hat und angezogen bleibt. Deshalbs bleibt's dabei: Sandalen, Shorts und Konsorten gingen und gehen im Business gar nicht. Wer denkt, in den USA liefen die Beschäftigten bis ins Spitzenmanagement tagtäglich in Bermudashorts herum, dem sei geraten, auf die Unternehmensfotos des Google-Managements zu blicken.

So, das musste ich einfach loswerden. Doch ganz ehrlich: Wenn mich noch einmal jemand zum richtigen Dresscode bei schwülen Temperaturen fragt, dann rate ich zum Pelz.

Sabina Wachtel berät Manager. Sie ist Inhaberin von ExpertExecutive mit den Labels ManagerOutfit.de und 55dresscodeberater.de. Außerdem ist sie Autorin.

In diesen Branchen verdienen Absolventen am besten
Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen
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Die Jobbörse Stepstone hat die Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen analysiert und dabei rausragende Branchen entdeckt. Denn unter Absolventen gibt es teilweise große Gehaltsunterschiede: Branche, Universität, Region und Abschluss beeinflussen die Höhe des Gehalts. Ein Überblick.

Quelle: Stepstone Gehaltsreport 2016

Platz 20: Freizeit, Touristik, Kultur und Sport
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Wenn sich Absolventen für einen Beruf im Freizeitbereich entscheiden, verdienen sie durchschnittlich 31.265 Euro im Jahr. Damit zählt diese Berufsgruppe zu den schlechtbezahltesten Branchen von Hochschulabsolventen.

Platz 19: Agentur, Werbung, Marketing und PR
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Ein Beruf, in dem Kreativität und Kommunikation gefragt ist: Berufseinsteiger können nach der Universität mit einem Gehalt von 33.394 Euro rechnen.

Platz 18: Bildung und Training
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Bildung und Training ist wichtig, dennoch gehört diese Branche nicht zu den bestbezahltesten: Uniabsolventen erhalten beim Einstieg in diesem Bereich im Jahr durchschnittlich 34.202 Euro.

Platz 17: Medien
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Der Gehaltsreport zeigt, dass journalistische Berufe in Film, Funk, TV und Verlagen mit 36.076 Euro jährlich honoriert werden.

Platz 16: Gesundheit und soziale Dienste
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Absolventen, die ihren Berufseinstieg im Gesundheits- und Sozialbereich planen, können mit einem jährlichen Gehalt von 38.457 Euro im Schnitt rechnen.

Platz 15: Groß- und Einzelhandel
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Sie nehmen Herstellern von Gütern die Aufgabe ab, die Waren an den Endverbraucher zu verkaufen: Groß- und Einzelhändler. Nach der Uni verdienen sie damit 39.398 Euro im Jahr.

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