Chefs der Alba Group
Erfolgreiche Entsorger-Brüder

Die Alba Group ist einer der größten Entsorger Europas. Ihre beiden Chefs, die Brüder Eric und Axel Schweitzer, vermarkten deutsches Recycling weltweit. Sie hoffen auf riesige Abfallberge - mit wertvollen Schätzen darin.
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BerlinDas Wort „Müll“ spricht keiner von beiden freiwillig aus. Dabei sind Eric und Axel Schweitzer damit groß geworden. Ihr Vater betrieb ein Abfall-Unternehmen im Berliner Arbeiterbezirk Wedding. In den Ferien brachte er seine Jungs schon mal morgens um sechs auf eine Bauschuttdeponie. Bis zum Abend sollten sie alles aufsammeln, was nach Metall aussah. Das brachten sie zum Schrotthändler. An guten Tagen gab es dafür bis zu 400 Mark Taschengeld. „Damals haben wir gelernt: Was andere Leute wegwerfen, ist etwas wert“, sagt Eric Schweitzer, 46.

Heute führt er gemeinsam mit seinem Bruder Axel, 42, die Alba Group, einen der größten Entsorger Europas mit einem Umsatz von 3,2 Milliarden Euro im Jahr und knapp 9000 Mitarbeitern weltweit. Im Auftrag von Kommunen oder Unternehmen recyceln sie Haushaltsabfälle, Verpackungsmaterial oder Metalle. Sie seien „Rohstoffanbieter“, sagen die Schweitzers, oder „Umweltdienstleister“.

Das klingt nicht nur sauberer als Müllabfuhr, es lässt sich auch besser vermarkten. Wenn Politiker wie in dieser Woche auf der Rio+20-Konferenz über Nachhaltigkeit, Klimaschutz und „grüne Wirtschaft“ reden, hoffen die Alba-Chefs, dass dabei auch das Stichwort Recycling fällt. In Deutschland, dem Musterland der Mülltrennung, sehen sie derzeit kein Wachstumspotenzial. Weltweit aber gibt es noch riesige Abfallberge mit wertvollen Schätzen darin.

In China zum Beispiel, wo Alba seit 20 Jahren aktiv ist, mit Büros in Hongkong und Schanghai und seit Mai 2012 auch in Peking. Die Chinesen seien interessiert an Recyclinglösungen aus Deutschland, sagt Axel Schweitzer. Nicht nur, weil mit steigendem Wohlstand auch die Müllhalden wachsen. Sondern auch, weil das Land dringend Rohstoffe braucht.

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Kommentare zu " Chefs der Alba Group: Erfolgreiche Entsorger-Brüder"

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  • laut bundesanzeiger mußten die erfolgreichen brüder ihr unternehmen ALBA größtenteils verpfänden

    ein schelm,der übles dabei denkt

    im tagesgeschäft wird geld verdient und nicht auf reisen und in debattierzirkel,zumal es sich beim entsorgen um eine geringstdienstleistung handelt

    weiterschleckern

  • die rohstoffpreise gehn in keller und schiere größe beeindruckt finanziers schon lange nicht mehr

    als produzent ist schlecht short zu gehn

    für gute presse sorgt doch normalerweise elfriede springer im aufsichtsrat

    reichts nicht mehr

    mit schulden lebt sichs zur zeit härter

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