Chinesische CITIC könnte einsteigen
Bear Stearns wegen Hedge-Fonds verklagt

Ein US-Anleger hat die Investmentbank Bear Stearns wegen eines unter den Problemen auf dem Hypothekenmarkt zusammengebrochenen Hedge-Fonds verklagt.

HB NEW YORK. Die Bank habe mit "erbärmlichen Schritten" auf die Krise bei zweitklassigen Hypothekenkrediten reagiert, die schließlich den Fonds zum Einsturz brachte, hieß es in der Klageschrift, welche die Investmentfirma Navigator Capital Partners in dieser Woche bei einem Gericht im New Yorker Stadtteil Manhattan eingereicht hatte. Für diese Leistung seien zu hohe Gebühren angefallen.

Insgesamt zwei Bear-Stearns-Hedge-Fonds sind wegen Fehlspekulationen auf dem Markt für zweitklassige Hypothekenkredite zusammengebrochen, bei einem dritten wurde die Anteilsrücknahme ausgesetzt. Präsident Warren Spector trat zurück. Das hatte Spekulationen um einen Einstieg von Investoren geschürt.

Einem Bericht des "Forbes"-Magazin vom Donnerstag zufolge ist auch das chinesische Finanzkonglomerat CITIC bei der Bank interessiert. Derzeit werde über einen Minderheitsanteil an dem von der US-Hypothekenkrise betroffenen Kreditinstitut verhandelt, berichtete das Magazin. Bereits zuvor wurde in Berichten über eine Beteiligung spekuliert. Die beiden Banken waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die Bear-Stearns-Aktien notierten um 5,28 Prozent im Minus bei 114,73 Dollar.

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