Chung Mong Koo
Haftstrafe für Hyundai-Chef ausgesetzt

Der wegen Veruntreuung zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilte Hyundai-Chef Chung Mong Koo muss vorerst nicht ins Gefängnis. Die Berufungsrichter trugen Chung aber, auf gemeinnützige Arbeit zu leisten und einen größeren Betrag an eine Wohltätigkeitsorganisation zu spenden.

HB SEOUL. Ein Berufungsgericht in Seoul setzte seine Strafe am Donnerstag für fünf Jahre aus und ermöglicht ihm so, zunächst Vorsitzender des südkoreanischen Autoherstellers zu bleiben.

Die Vorinstanz hatte Chung vor sieben Monaten zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Der Hyundai-Chef wurde für schuldig befunden, umgerechnet 73,2 Mill. Euro veruntreut zu haben, um eine Schmiergeldkasse einzurichten.

Die Anklage, die sechs Jahre Gefängnis gefordert hatte, warf Chung vor, aus der Schwarzen Kasse Lobbyisten bezahlt zu haben, die bei Regierungsstellen Gefälligkeiten herausholen sollten. Er habe das Geld auch für den persönlichen Bedarf verwendet.

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