Cloud-Computing
John Wookey soll SAP in die Wolken schicken

Die Erwartungen sind enorm. John Wookey weiß das, und er hat gelernt, damit umzugehen. Schon während seiner Zeit beim Software-Riesen Oracle war der Druck durch Gründer und Unternehmens-Chef Larry Ellison gewaltig. Nun soll der erfahrene Software-Manager dem Erzrivalen SAP auf die Sprünge helfen und den Konzern in die Welt des Cloud-Computings führen.

FRANKFURT. Es geht um die Frage, wie der weltgrößte Hersteller von Programmen zur Steuerung von Unternehmen seinen Großkunden diese Software künftig auch über das Internet zur Verfügung stellt. Es ist nichts Geringeres als SAPs künftiges Wachstumspotenzial, denn im Kerngeschäft mit beim Kunden installierter Software sind zweistellige Zuwächse immer schwerer zu erreichen.

Seit November 2008 ist Wookey bei SAP. Seitdem hat er die Lage analysiert, einen Schlachtplan entwickelt. Mit dem ist er derzeit unterwegs, bei Branchenkennern und Kunden. Die Idee ist ambitioniert. Die Großkunden, die Kernkundschaft von SAP, sollen neben ihrer installierten Software Module wie etwa das Kunden-Management als Online-Service zubuchen können – ohne Einbußen für das wichtige Stammgeschäft mit fest installierten Lösungen.

Von einer „Kehrtwende“ in der Strategie spricht Wookey. Und tatsächlich ist das Vorhaben eine enorme Herausforderung. Zwar wächst das Geschäft mit Programmen aus den Rechenzentren im Internet (Cloud-Computing) gerade in der Krise stark. Andererseits wirft es bislang eine deutliche niedrigere Marge ab als herkömmlich eingesetzte Programme.

Noch dazu hat SAP mit dem vergleichbaren Produkt für den Mittelstand, mit „Business By Design“, was allerdings nicht zu Wookeys Arbeitsgebiet zählt, Schiffbruch erlitten. Die Markteinführung wurde verschoben, wegen großer Probleme mussten die Entwickler bei null anfangen.

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