CNN-Moderator Quest ist Quotenkönig mit seiner Sonntagsabend-Sendung "Business Traveller"
Krakeelende Kinder auf Dienstreisen

Aufdringliche Schnarcher oder aufgeregt schnatternde Teenies auf dem Weg in den All-Inclusive-Urlaub – die größten Ärgernisse für den Business-Traveller von heute sind Mitreisende, die ihn nicht arbeiten, lesen oder schlafen lassen.

Die effektivste Gegenstrategie: der Discman oder MP3-Player mit ruhiger Musik oder atmosphärischen Klängen. Der letzte Schrei ist ein Kopfhörer mit Massagefunktion. Ein weniger modernes, aber ebenso hilfreiches Mittel sind die guten alten Ohropax.

Der Kauf eines Tickets für die Business-Class, wo hauptsächlich Gleichgesinnte unterwegs sind, bietet einen weiteren Ausweg. Und: Sammeln Sie Vielflieger-Meilen. Der Status eines „Star“ oder „Skyteam“-Reisenden berechtigt dazu, als Erster ins Flugzeug zu steigen und als Erster sein Handgepäck unterzubringen. Sichern Sie sich auch den bestmöglichen Sitzplatz. Die Internetseite www.seatguru.com gibt Auskunft darüber, wo sich in welchem Flugzeugtyp die Toiletten oder Notausgänge befinden.

Im Flugzeug lohnt sich das Lauschen auf die Durchsage „Cabin Crew... Doors to Automatic“. Dies bedeutet, dass alle Passagiere an Bord und die frei gebliebenen Sitzplätze nicht vergeben sind. Setzen Sie sich in die Mitte einer freien Reihe und breiten Sie sich aus: Papiere rechts, Mantel links. Falls sich die Rückenlehne nicht zurückbewegen lässt, untersuchen Sie, ob der Hintermann die umstrittenen „Knee Defenders“ an seinem ausklappbaren Tisch angebracht hat – das sind U-förmige Plastikstücke, die verhindern, dass der Vordermann die Position seiner Lehne verändert.

Kommen wir nun zu den wirklich schwierigen Situationen: das schreiende Baby oder ein unerzogenes Kind. Ich weiß, die Kleinen können nichts dafür. Und ich weiß, dass wir alle einmal klein waren. Trotzdem möchte ich kein schreiendes Exemplar neben mir haben. Was kann man tun? Es ist nicht gut, die Eltern anzusprechen, sie würden sich auf den Schlips getreten fühlen. Bitten Sie die Stewardess um Hilfe. Es hat eine andere Bedeutung, wenn sie die Eltern anspricht. Oder schlagen Sie den Eltern vor, mit dem Kind spazieren zu gehen und zur Abwechslung andere Mitreisende zu nerven.

Wer nicht aufs Geld achten muss, kann auf die Flieger so genannter Membership- oder Executive-Airlines zurück greifen. Bei diesen kann man sich als Firma einkaufen und somit exklusive Dienste nutzen. Das spätere Einchecken – bis zu zehn Minuten vor Abflug! – gehört genauso dazu wie die fast private Atmosphäre an Bord. Die Flieger sind zwar keine echten Privat-Jets, aber für nur ungefähr 25 Prozent Aufschlag auf ein durchschnittliches Business-Class-Ticket bieten die Newcomer auf dem Flugmarkt eine willkommene Alternative.

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