Com vor der Auflösung
Siemens-Vorstand Ganswindt geht

Siemens-Zentralvorstand Thomas Ganswindt verlässt angesichts der bevorstehenden Auflösung der Kommunikationssparte Com den Konzern. Der 46-Jährige gehe auf eigenen Wunsch zum 30. September, teilte die Siemens AG mit.

dpa MÜNCHEN. Er werde künftig als Vorstandsvorsitzender die Elster Group (Luxemburg) führen. Ganswindt war im Zentralvorstand für die Com-Sparte zuständig. Mit der bevorstehenden Auflösung des Bereichs wird ein Großteil seiner Aufgaben entfallen, daher war über einen Abschied bereits spekuliert worden.

Ganswindt ist seit 1989 bei Siemens. Während seiner Zeit im Bereich Verkehrstechnik erwarb er sich einen Ruf als harter Sanierer. Auch in der Festnetzsparte ICN habe er „die branchenweit notwendig gewordene Restrukturierung“ konsequent umgesetzt, hieß es in der Siemens-Mitteilung. 

ICN wurde mit der Mobilfunksparte ICM zu Com verschmolzen. In den kommenden Monaten soll das Festnetzgeschäft, das nach dem Verkauf der Handys an Benq den Großteil von Com ausmacht, in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Nokia eingebracht werden.

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