Commerzbank-Managerin
„Dinge sind aus dem Ruder gelaufen“

Annette Messemer ist seit 2013 Top-Managerin bei der Commerzbank. Die Harvard-Absolventin über ihren Arbeitsalltag, das Image ihrer Branche und wann sie richtig aufgeregt ist.
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Frankfurt/HamburgAnnette Messemer ist Top-Managerin bei der Commerzbank und betreut mit ihrem Bereich Unternehmen aus dem Dax und MDax. Lange hat die Harvard-Absolventin bei JP Morgan gearbeitet, dann wurde sie Managing Director von Merrill Lynch. Warum sie die großen Veränderungen in der Finanzbrache nun ausgerechnet bei der Commerzbank aktiv mitgestalten will, beantwortet sie im SAAL ZWEI-Interview.

Zehn Halbsätze und ihre Ergänzungen

Ich bin Bereichsvorstand bei der Commerzbank…

Annette Messemer: ...weil ich hier eine verantwortungsvolle, gestalterische Aufgabe in einem der attraktivsten Wirtschafträume und im internationalen Umfeld ausübe. Mein Bereich betreut schwerpunktmäßig kapitalmarktaffine Unternehmen aus Dax und MDax, internationale Versicherungen, Finanzinvestoren, Sovereign Wealth Funds sowie den Bund und die Länder. Zudem kann ich in meiner Funktion Kernthemen in der Bankensteuerung mitgestalten, zum Beispiel durch die Mitarbeit im Kreditkomitee oder bei Ressorcenallokationen, das ist sehr erfüllend.

Früher dachte ich, ich würde...

...als Politikwissenschaftlerin und Nationalökonomin wissenschaftlich an einem Lehrstuhl arbeiten oder Journalistin werden. Ich habe mich jedoch für das Investmentbanking entschieden, weil sich hier eine Möglichkeit bot, die Globalisierung hautnah zu erleben und Unternehmen bei ihrer internationalen Expansion zu begleiten.

Mein Tag beginnt...

...in der Regel um halb sieben bei einem gemeinsamen Frühstück mit meinem Mann und unseren zwei Töchtern, die beide in die Schule gehen. Zwar beginne ich den Morgen nicht mit Sport, aber ich drehe eine Runde an der frischen Luft mit unserem Hund Max. Danach geht es auch schon in meinen Arbeitstag und in die ersten Termine.

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