Cordes
Haniel stützt Metro-Vorstand

Geht er oder geht er nicht? Seit Tagen kursieren Gerüchte, Metro-Chef Eckhard Cordes solle vorzeitig abgelöst werden. Großaktionär Haniel trett jetzt entsprechenden Spekulationen entschieden entgegen - und nährt zugleich andere Mutmaßungen.
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HB DUISBURG. "Über die Entwicklung wird frühestens Ende des kommenden Jahres entschieden, gemeinsam mit Herrn Cordes und nach seiner eigenen Entscheidung", sagte der Chef des Metro-Großaktionärs Haniel, Jürgen Kluge, der "Rheinischen Post" (Samstag). Als Aufsichtsratschef wünsche und erwarte er, "dass Herr Cordes bis zum Ende seines Vertrages im Oktober 2012 seiner Verantwortung gerecht wird." Kluge reagierte damit auf Berichte der vergangenen Tage, in denen über einen vorzeitigen Vorstandswechsel bei Metro spekuliert worden war.

Einen Verkauf der Metro-Anteile schloss der Haniel - Vorstandsvorsitzende nicht aus: "Ob die Metro in zehn Jahren noch zum Konzern gehört, weiß ich nicht." Wie lange Haniel seine Beteiligungen behalte, "hängt immer vom jeweiligen Lebenszyklus ab", sagte der frühere McKinsey-Manager. Er ist seit Anfang des Jahres Chef beim Familienkonzerns Haniel, der über mehr als 30 Prozent der Metro - Anteile verfügt. In einem Aktionärspool halten Haniel und die Unternehmerfamilie Schmidt-Ruthenbeck 50,01 Prozent an Metro.

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