Daimler-Vorstand profitiert von Chrysler-Verkauf
Zetsche verdient mehr als acht Millionen Euro

Der Vorstand des Autobauers Daimler hat im Jahr 2007 dank der guten Geschäfte von Mercedes-Benz und des Verkaufs der US-Sparte Chrysler seine Einkünfte kräftig gesteigert. Großverdiener war Daimler-Chef Dieter Zetsche.

HB STUTTGART. Das sechsköpfige Gremium um Vorstandschef Dieter Zetsche erhielt 24,9 Mill. Euro, wie aus dem am Mittwoch in Stuttgart veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Im Jahr 2006 waren es 14,8 Mill. Euro. Den Löwenanteil im Jahr 2007 kassierte Zetsche, der auch gleichzeitig Mercedes-Chef ist, mit 8,55 Mill. Euro. Im Vorjahr hatte Zetsche fünf Mill. Euro verdient.

Die Bezahlung der Manager setzt sich aus einer Grundvergütung, Sachbezügen, einem variablen Jahresbonus und einem Aktienoptionsplan zusammen. Eine Unternehmenssprecherin begründete das Ansteigen der Vorstandsbezüge unter anderem mit dem Zuwachs beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit). Das Ebit des Autobauers hatte im vergangenen Jahr 8,7 Mrd. Euro betragen und somit um 74,5 Prozent zugelegt. Außerdem hatte der Konzern die Mehrheit an seiner US-Sparte Chrysler an einen US-Finanzinvestor abgestoßen.

Die sechs Vorstände strichen im vergangenen Jahr einen Bonus von insgesamt 14,76 Mill. Euro ein. Damit sei die mögliche Obergrenze ausgeschöpft worden. Die Grundvergütung der Aufsichtsratsmitglieder betrug im vergangenen Jahr 75 000 Euro.

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