Der Mannesmann-Prozesses wird nächste Woche fortgesetzt
Plädoyer verschiebt sich bei Mannesmann-Prozess

Wegen eines Verkehrsunfalls eines der Verteidiger von Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann ist das Ende des Plädoyers der Staatsanwaltschaft im Mannesmann-Prozess am Donnerstag verschoben worden.

HB DÜSSELDORF. Ackermanns Verteidiger Eberhard Kempf habe am Mittwochabend einen Autounfall gehabt, sagte einer seiner Verteidiger-Kollegen. Kempfs gesundheitlicher Zustand sei aber "nicht wirklich gravierendend".Richterin Brigitte Koppenhöfer sagte, die Staatsanwaltschaft werde ihr Plädoyer nun am 30. Juni fortsetzen. Die Verteidiger sollten dann am 8. und 14. Juli folgen.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, vor vier Jahren die über 180 Milliarden Euro teure Übernahme von Mannesmann durch den britischen Konkurrenten Vodafone genutzt zu haben, um Managern und Pensionären von Mannesmann Prämien und Abfindungen von rund 60 Millionen Euro zuzusprechen. Das Gericht hatte in einer Zwischenbilanz im März allerdings erklärt, der Vorwurf der Untreue habe sich nicht erhärtet.

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