Designierter BBDO Germany-Chef
Anton Hildmann sieht sich nicht als Übergangslösung

Der designierte Chef von BBDO Germany, Anton Hildmann, sieht sich trotz seines fortgeschrittenen Alters nicht als Übergangslösung an der Spitze von Deutschlands größter Werbeagenturgruppe. "Das ist keine Interimslösung", sagte der 65-Jährige dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. Am Freitag hatte die Gruppe bekanntgegeben, dass Klaus-Peter Schulz als CEO zurücktreten werde. Hildmann übernimmt sein Amt zum 11. Februar. Er hatte die Agentur bereits von 1990 bis 1999 geführt. Zu den konkreten Gründen für den Wechsel wollte sich Hildemann nicht äußern. Es sei aber seine Aufgabe, "die Agentur in die alten Gleise des Erfolgs zurückzuführen". Allerdings sei BBDO "kein Sanierungsfall", unterstrich er.

In Branchenkreisen hieß es, der amerikanische Mutterkonzern Omnicom habe sich unzufrieden mit Erfolg und Rendite von BBDO Germany gezeigt. Bei dem deutschen Agentur-Marktführer hat es in den vergangenen Jahren häufig Wechsel an der Spitze gegeben. Seit dem Abschied Hildmanns waren sechs Manager designierte beziehungsweise tatsächliche Nachfolger. Hildmann hatte sich zunächst aus dem Agenturgeschäft zurückgezogen. Vor einem Jahr kehrte er dann zurück und arbeitete als Berater der Agentur DDB Group Germany, die ebenso zu Omnicom gehört. "Das hat mir bei DDB doch eine ganze Menge Spaß gemacht", sagte Hildmann dem Handelsblatt. Deshalb habe er auch sofort zugesagt, als ihm der neue Posten vorgeschlagen wurde.

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