Deutlicher Erfolg für Spanier Rato
Nachfolger für Horst Köhler beim IWF gewählt

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat erwartungsgemäß den früheren spanischen Wirtschaftsminister Rodrigo Rato zu seinem neuen Chef ernannt.

HB WASHINGTON. Das 24-köpfige Exekutivdirektorium des IWF sprach sich am Dienstagabend (Ortszeit) in Washington nach IWF-Angaben einstimmig für den 55-jährigen Spanier aus. Er wird damit Nachfolger des Deutschen Horst Köhler, der für die Unionsparteien für das Amt des Bundespräsidenten kandidiert.

Rato hatte US-Medienberichten zufolge die Vertreter der europäischen und lateinamerikanischen Länder unter den 184 IWF-Mitgliedern hinter sich. In einer ersten Abstimmungsrunde sei klar geworden, dass der Ägypter Mohammed el Erian, der von der arabischen Welt unterstützt wurde, keine Chancen gegen Rato gehabt habe, berichtete der nationale öffentliche Radiosender NPR. Danach hätten alle Direktoriumsmitglieder für den Spanier gestimmt.

Rato war von 1996 bis April 2004 spanischer Finanzminister der konservativen Volkspartei, die bei der Parlamentswahl in Spanien am 14. März eine Niederlage erlitten hatte.

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