Deutsche Bank ist größter Aktionär von Daimler-Chrysler
Schrempp mit Mannesmann-Strafverfahren nicht einig

Daimler-Chrysler-Lenker Jürgen Schrempp hat das Mannesmann-Strafverfahren um Millionenabfindungen kritisiert.

HB STUTTGART/HAMBURG. „Ich halte es für extrem problematisch, wenn ein Gericht Entscheidungen des Aufsichtsrats in Frage stellt“, sagte Schrempp dem „Manager Magazin“. „Wenn Staatsanwälte und Strafgerichte künftig über Vorstandsbezüge zu entscheiden haben, hätten wir Zustände wie in der Planwirtschaft.“

Das Landgericht Düsseldorf hatte die Anklage gegen den Deutsche- Bank-Chef Josef Ackermann und fünf weitere Beteiligte wegen des Verdachts der Untreue beziehungsweise Beihilfe zur Untreue zugelassen. Bei dem Prozess, der im Januar 2004 beginnen soll, geht es um Millionenabfindungen im Zusammenhang mit der Mannesmann- Übernahme durch Vodafone Anfang 2000, denen Ackermann als Mannesmann-Aufsichtsratsmitglied zugestimmt hatte. Den Angeklagten droht eine mehrjährige Haft.

Die Deutsche Bank ist größter Aktionär von Daimler-Chrysler, dem umsatzstärksten deutschen Unternehmen

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