Deutsche Bank zunächst nicht angeklagt
Parmalat-Anleger klagen gegen US-Banken

Beim US-Sammelverfahren um den Bilanzskandal beim italienischen Nahrungsmittelkonzern Parmalat sitzt die Deutsche Bank vorerst nicht auf der Anklagebank. Der Name des Instituts fehlt in einer neuen Klageschrift, die dem Handelsblatt (Mittwochausgabe) vorliegt, und die in der Nacht zum Dienstag beim US-Bezirksgericht für das südliche Manhattan einging.

HB NEW YORK. Die 376 Seiten starke Klageschrift nennt als angeklagte Banken Citigroup, Bank of America, die Investmentbanking-Tochter der Schweizer Credit Suisse Group und die italienische Banca Nazionale del Lavoro. Beschuldigt werden außerdem die Parmalat-Wirtschaftsprüfer Grant Thornton und Deloitte, dazu Anwälte sowie einzelne Parmalat-Eigner.

Das New Yorker Sammelverfahren bündelt alle US-Klagen geprellter Parmalat-Investoren. Dabei geht es um Schadensersatzforderungen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar. Ende 2003 flog ein jahrelanger Bilanzbetrug bei Parmalat auf, durch den Tausende Anleihe- und Aktieninvestoren ihren Einsatz verloren.

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