Management
Deutsche Top-Manager fürchten lange Sitzungen

Top-Manager mögen Besprechungen nicht. Lange Sitzungen sind ihnen ein Greuel.Das zeigt eine Umfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft. Besonders deutsche Manager beklagten sich über den Sitzungsmarathon.

HB BERLIN. In deutschen Besprechungszimmern herrscht das Gefühl der Langeweile vor. Die Hälfte der anwesenden TOPMANAGER würde einer Umfrage zufolge am liebsten sofort den Konferenztisch verlassen.

Die deutschen Manager mögen die langwierigen Besprechungen im Vergleich mit ihren europäischen Kollegen am wenigsten. Das geht aus einer neuen Umfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Knapp 1500 europäische Führungskräfte äußerten sich über Büroalltag, Arbeitszeiten, Mitarbeiterführung und Geschäftsreisen.

Die Hälfte der befragten deutschen Führungskräfte ist demnach von langen Sitzungen frustriert. Im Gegensatz dazu beklagten sich nur 30% der französischen Top-Manager über tägliche Besprechungen. Die deutschen Manager sind dafür eher bereit, bis in die Abendstunden im Büro zu sitzen. Nur jeder dritte der Befragten klagte über zu lange Arbeitszeiten. Bei den Briten war es schon jeder Zweite.

Auch auf Geschäftsreisen fühlen sich die deutschen Manager offensichtlich recht wohl. Nur 18% erlebten Reisen im Auftrag des Unternehmens ermüdend. 40% der Briten würden darauf lieber verzichten. Sehr gerne gehen offenbar die Italiener auf Reisen, von denen sich nur zwölf Prozent darüber beklagten.

Neben den deutlichen Unterschieden, zeigen sich Gemeinsamkeiten vor allem bei der Mitarbeiterwahl. Je ein Drittel der Manager aus Deutschland, Frankreich und Italien stellte Schwierigkeiten fest, qualifiziertes Personal zu finden.

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