Die "Limited" als Rechtsform
Öffentlich nicht akzeptiert, dazu die Vorbehalte der Banken

Das Deutsche Institut für kleine und mittlere Unternehmen (DIKMU) e.V. in Berlin fragt derzeit bei 1000 Unternehmen nach, welche Erfahrungen sie mit der "Limited" in Deutschland machen. Bereits die Auswertung der ersten Rücklauftranche zeigt Ergebnisse, die das Institut so nicht erwartete.

Das Institut stellte gegenüber anderen bekannten Rechtsformen keine Imagenachteile im Marketing fest. Auch Lieferanten sollen die Rechtsform akzeptieren. Dagegen äußern etwa 36 Prozent der Befragten, eine "Ächtung" in der Öffentlichkeit wahrzunehmen. Dies zeige sich den Befragten zufolge auch im Verhalten der Banken. Bei einer kleinen Gruppe des Samples führte die Limited-Gründung beziehungsweise der Wechsel zur Limited sogar zum völligen Abbruch der Bankbeziehung.

Die Limited-Gründer klagen auch über Behinderungen im Umgang mit deutschen Behörden. Hohe Folgekosten - zum Beispiel im Rechnungswesen - sind dagegen für sie kein Problem. Diese waren auch bei der Rechtsformwahl kein Kriterium. Als zentraler Vorteil der Limited nannten die Unternehmen mehrheitlich die positive und vertraute Wahrnehmung im internationalen Geschäft. Die EU ließ die Rechtsform Limited vor etwa drei Jahren im Rahmen der Angleichungen innerhalb der EU als Alternative zur GmbH auch in Deutschland zu.

www.dikmu.de

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