Die Zukunft wird weiblich: Regeln für Frauenversteher

Die Zukunft wird weiblich
Regeln für Frauenversteher

Für das noch so junge Jahr 2008 zeichnet sich ein neuer Trend ab: Die Zukunft wird weiblich. Werber entdecken die unperfekten Frauen als ihre perfekte Zielgruppe. Für sie ist der Kunde Königin.

DÜSSELDORF. Zukunftsforscher wie John Nasbitt oder Matthias Horx hecheln für solche Erkenntnisse jedem Trend – nein, nicht hinterher, sondern voraus, vielleicht auch, um selbst drinzubleiben im Trend.

Denn: Wehe dem, der den Trend verpennt. Der könnte womöglich verschlafen, dass unser junges Jahrhundert, man könnte auch sagen neues Jahrtausend, den Frauen gehört.

Nun bedeutet solche „2008samkeit“ zunächst einmal weder männliche Resignation noch Reife, sondern einfach Beobachtung.

Da kann unsere deutsche Vorzeige-Feministin Alice Schwarzer jedenfalls, nachdem sie kurz vor ihrem 65. Geburtstag das Zepter in der Chefredaktion von „Emma“ aus der Hand gegeben hat, beruhigt Bilanz ziehen und künftig ein Leben genießen wie Göttin in Frankreich.

Ist ja auch irgendwie ihr Verdienst, dass die Trendforscher die Frauen nicht nur auf dem Vormarsch, sondern auf der Überholspur sehen. Wortwörtlich: Fast jeder dritte PKW auf deutschen Straßen hat einen weiblichen Halter. 60 Prozent aller automobilen Entscheidungen werden von Frauen getroffen. Die sind einfach nicht mehr zu bremsen. Damit beschäftigt sich inzwischen sogar eine interdisziplinäre Forschungsgruppe namens „Kompetenzzentrum Frau und Auto“.

Mit ihrem Vermögen an Geld und Geist können es sich die Frauen auch leisten, Gas zu geben. In Doppelverdienerhaushalten verdient die Hälfte von ihnen so viel wie der Partner, 31 Prozent aller Frauen sind Haupteinkommensbezieher.

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