Dieter Zetsche „Dr. Z“ mal ohne Schnurrbart

In einem Weihnachtsvideo an seine Mitarbeiter überrascht Dieter Zetsche vor allem optisch: Der Daimler-Chef präsentiert sich darin ohne Schnurrbart. Fans des Kult-Schnauzers können aber aufatmen.
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DüsseldorfIn seiner diesjährigen Weihnachtsbotschaft hat Daimler-Chef Dieter Zetsche eine ganz besondere Überraschung für seine Mitarbeiter parat. Vor Weihnachtsmarktkulisse spricht er zunächst über die wirtschaftlichen Erfolge des Autobauers und den Wandel des Dax-Konzerns. Dann erklärt der 64-Jährige: „Es wird sich nicht alles ändern“, nimmt einen großen Schluck aus seiner Glühweintasse – und steht auf einmal ohne seinen Schnauzbart vor der Kamera.

Die markante Gesichtsbehaarung ist seit jeher Markenzeichen des Managers. In den USA warb er 2006 als „Dr. Z“ mit selbstironischen Werbespots für die damalige Konzerntochter Chrysler und genoss schnell Kultstatus. Fans von Zetsches Schnauzer muss aber nicht bange sein: Im Video sprießt einen Glühweinschluck später in seinem Gesicht ein Vollbart, nach einem weiteren Zug ist wieder alles beim Alten. „Nicht jede Veränderung ist auch eine Verbesserung“, kommentiert der Konzernchef dazu.

Auch wenn statt dem Rasiermesser wohl die digitale Bildbearbeitung am Werke war: In Sachen Humor hat „Dr. Z“ den Schneid nicht verloren, wie auch die ersten Reaktionen in sozialen Netzwerken zeigen.

Das sind die beliebtesten Chefs Deutschlands
Platz 10: Volkmar Denner (Bosch)
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Seit Sommer 2012 ist Denner Vorsitzender der Geschäftsführung von Robert Bosch – und hat es in diesem Jahr noch so gerade in die Top Ten der in Deutschland beliebtesten Manager geschafft. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Karriereplattform Glassdoor, die zwischen dem 2. Mai 2016 und dem 1. Mai 2017 Tausende Arbeitgeberbewertungen ausgewertet hat. Bei Glassdoor haben die Beschäftigten unter anderem die Möglichkeit, die Frage zu beantworten, ob sie die Geschäftsführung ihres Arbeitgebers befürworten. Bei Bosch lag die Zustimmungsrate zuletzt bei 93 Prozent. Im vergangenen Jahr schaffte es Denner noch auf Rang sechs.

Platz 9: Ralf Hofmann (MHP – A Porsche Company)
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Der Vorsitzende der Geschäftsführung von MHP (links im Bild, hier mit Eberhard Weiblen, Vorsitzender der Geschäftsführung von Porsche Consulting) hat es erstmals in die Rangliste der beliebtesten Manager geschafft. Ein Mitarbeiter aus Niedersachsen urteilt auf Glassdoor: „Viele Handlungsfreiheiten, Einblick und Mitarbeit bei Projekten möglich, sehr angenehme Arbeitsatmosphäre.“

Platz 8: Harald Krüger (BMW)
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1992 begann Krügers Karriere bei BMW – als Trainee im Bereich „Technische Planung/Produktion“. Seit Ende Mai 2015 ist er Vorsitzender des Vorstandes. Obwohl 95 Prozent der User auf Glassdoor seinen Führungsstil befürworten, fällt er 2017 von Rang zwei auf Platz acht der beliebtesten Manager in Deutschland zurück.

Platz 7: Bill McDermott (SAP)
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Zwei Ränge aufwärts geht es in diesem Jahr hingegen für den Vorstandssprecher von SAP: 98 Prozent der User, die für den Software-Riesen arbeiten, haben seinen Führungsstil befürwortet. Fast genauso viele würden den Konzern an einen Freund weiterempfehlen. Ein in Walldorf beschäftigter Mitarbeiter lobt unter anderem das Arbeitsklima, die Innovationsfähigkeit des Unternehmens sowie die Arbeit im Team.

Platz 6: Kasper Rorsted (Adidas)
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Bis zum 30. April 2016 war Kasper Rorsted noch Vorstandsvorsitzender bei Henkel. Fünf Monate später übernahm der Manager den Vorstandsvorsitz des Sportartikelherstellers Adidas – und schafft es nun erstmals in die Top Ten. Auch wenn viele User auf Glassdoor seinen Führungsstil befürworten, hat ein Mitarbeiter in Herzogenaurach noch einen Tipp fürs Management, weil er der Meinung ist, dass es bei manchen Mitarbeitern an Motivation mangelt: „Klare und straffe Ziele setzen, um mehr Dynamik in die Arbeitsmoral zu bringen.“

Platz 5: Oliver Bäte (Allianz)
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Im vergangenen Jahr belegte der Vorstandsvorsitzende des Versicherungskonzerns noch Platz sieben. Nun geht es für ihn zwei Ränge nach oben. Von 1993 bis 2007 arbeitete der zweifache Familienvater für die Unternehmensberatung McKinsey & Company. Seit Januar ist Bäte Vorstandsmitglied der Allianz.

Platz 4: Elmar Degenhart (Continental)
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2015 landete der Continental-Vorstandsvorsitzende auf Platz sechs, ein Jahr später verschwand er aus der Rangliste – und sichert sich in diesem Jahr den vierten Rang. 99 Prozent der Mitarbeiter, die auf Glassdoor eine Bewertung abgegeben haben, befürworten Degenhart. Acht von zehn würden das Unternehmen der Auswertung zufolge an einen Freund weiterempfehlen.

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