Digibet-Chef Hopfinger lernte und lehrte beim Bund
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Die Bundeswehr ist Michael Hopfinger immer noch anzusehen. Groß gewachsen ist er, breitschultrig, man kann ihn sich gut in einer Uniform vorstellen.

HB BERLIN. 15 Jahre trug er sie, studierte während dieser Zeit Wirtschaftspädagogik, stieg bei der Luftwaffe auf bis zum Chef einer Ausbildungskompanie in den Niederlanden. „In einer Ausbildungseinheit der Luftwaffe fing man nach drei Monaten, wenn neue Rekruten kamen, wieder bei null an. Da ist die ständige Motivation des Ausbildungspersonals ein absoluter Schwerpunkt der Arbeit“, sagt der 52-Jährige.

Erklären und motivieren – das muss er auch heute noch, als Vorstandschef des Sportwetten-Dienstleisters Digibet Wetten.de AG. Den Deutschen will er klar machen, dass Wettbüros keine schmuddeligen Treffpunkte halb seriöser Zocker sind. Und seine Leute muss er antreiben, weil Digibet und das zugehörige Internetangebot Wetten.de weitaus kleiner sind als die Platzhirsche Oddset und Betandwin.

Obwohl: So ein richtiger Wettanbieter ist Digibet eigentlich nicht. Zumindest will Hopfinger das nach außen nicht so wirken lassen. Die Berliner Digibet AG sieht sich als Dienstleister im Auftrag der Digibet Ltd. auf Gibraltar, die für Quoten, Wettdurchführung und das Sicherheitssystem zuständig ist.

Hopfinger und sein noch kleines Team betreuen die Internetseite Wetten.de und rund 170 unabhängige Wettannahmestellen, die sich dem Digibet-Netz angeschlossen haben, und kümmern sich um Interessenten für neue Läden.

Die Teilhaber der deutschen Digibet mag Hopfinger nicht im Detail nennen. Buchmacher wie das Hannoveraner Traditionshaus Albers seien dabei, ebenso Softwareunternehmen. Auch der Umsatz bleibt ein Geheimnis, nur dass Digibet Berlin als Dienstleister an den Umsätzen in Gibraltar beteiligt wird, verrät er.

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