DIHK-Umfrage
Firmen stecken mehr Geld in Innovationen

Fast zwei Drittel der deutschen Unternehmen wollen im kommenden Jahr mehr Geld in die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen stecken. Das hat eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) ergeben.
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HB BERLIN. Die deutschen Unternehmen wollen im kommenden Jahr mehr Geld in die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen stecken. 59 Prozent planen mit höheren Ausgaben, teilte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am Montag zu seiner Umfrage unter 800 innovativen Betrieben mit.

„Diese rekordverdächtige Entwicklung ist umso bemerkenswerter, als die Unternehmen bereits in der zurückliegenden Krise ihre Innovationsbudgets im Schnitt zumindest konstant gehalten hatten“, sagte DIHK-Präsident Hans-Heinrich Driftmann.

Gefährdet werde der positive Trend dadurch, dass Fachkräfte fehlten. „Vor allem der zunehmende Mangel an geeigneten Spezialisten und Forschern wird zu einem gravierenden Innovationshemmnis“, sagte Driftmann. Für 61 Prozent der Unternehmen habe der Ausbau ihres Fachpersonals höchste Priorität für Forschung und Entwicklung, gefolgt von einer Vereinfachung des Steuerrechts (50 Prozent) und dem Bürokratieabbau (49 Prozent).

„Nach unseren Berechnungen fehlen hierzulande schon jetzt rund 30.000 Forscher und Fachkräfte im Bereich Forschung und Entwicklung - Tendenz steigend“, sagte Driftmann. „Dadurch unterbleiben in Deutschland geschätzt rund vier Milliarden Euro Innovationsausgaben.“

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