Discounter
Schlecker sagt Konkurrenten den Kampf an

Europas größte Drogeriemarktkette Schlecker steht unter Druck. Lebensmitteldiscounter wie Lidl und Aldi erweitern ihr Drogeriesortiment immer stärker und gehen in ländliche Regionen, Drogerieketten wie Rossmann und dm expandieren.

Wie die Wirtschaftswoche in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, geht der mit einem Umsatz von 6,5 Milliarden Euro und europaweit fast 14 000 Filialen größte Vermarkter von Babywindeln, Shampoo, Hundefutter und Waschmitteln nun in die Offensive. Dabei will sich der Discounter wieder auf sein Kerngeschäft mit Drogerieartikeln konzentrieren.

"Food war ein Fehler, das können Lidl & Co. besser" kommentiert Anton Schlecker, extrem öffentlichkeitsscheuer Chef der Drogeriemarktkette, seine Situation gegenüber dem Wirtschaftsmagazin. Sein Marketingkonzept der Zukunft konzentriere sich nicht mehr nur auf Kampfpreise, er wolle nun auch gezielt für einzelne Produktgruppen wie "Schönes Haar" oder "Alles für zufriedene Babys" werben.

Handlungsbedarf sieht der Filialist auch bei der Qualität seiner Läden. Läden unter 200 Quadratmeter und zwei Geschäfte in einer Straße oder einem Dorf soll es künftig nicht mehr geben. Das bedeutet, dass auch Filialen geschlossen und an anderer Stelle wieder eröffnet werden. Sein Unternehmen hält Schlecker im Gegensatz zu Rossmann und dm für "berechenbar". Garant dafür sei die Nachfolge seiner beiden Kinder. Beide sollen sich einmal das Unternehmen teilen. Aus der Einzelgesellschaft werde dann eine GmbH & Co. KG.

www.schlecker.de

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