Doppelbesteuerungsabkommen

Steinbrück rüttelt an „Mallorca-Steuer“

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) lässt 143 Doppelbesteuerungsabkommen überprüfen, die Deutschland mit anderen Staaten geschlossen hat.
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück will legale Steuerschluplöcher möglichst bald abdichten. Quelle: dpa

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück will legale Steuerschluplöcher möglichst bald abdichten.

(Foto: dpa)

BERLIN. Staatssekretär Axel Nawrath werde alle Verträge neu verhandeln, die Deutschland steuerliche Nachteile bringen, sagte Steinbrücks Sprecher dem Handelsblatt. Auch mit Spanien will der Minister ein neues Abkommen schließen. Durch die sogenannte Mallorca-Steuer, nach der auf die Balearen umgezogene Senioren ihre Alterseinkünfte nicht mehr in Deutschland versteuern müssen, drohten dem hiesigen Fiskus Milliardenverluste.

Steinbrück hat bereits angekündigt, den Vertrag mit Österreich zu kündigen, weil Wien die Erbschaftsteuer abschafft.

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