Ehemaliger Siemens-Chef Löscher verlässt Renova

Nach seiner Degradierung sucht sich Peter Löscher eine neue Aufgabe. Der ehemalige Siemens-Chef verlässt bei die Beteiligungsgesellschaft Renova, nachdem der russische Besitzer Vekselberg ihn zum Vize gemacht hatte.
Quelle: Reuters
Löscher vor dem Abflug

ZürichDer frühere Siemens -Chef Peter Löscher verlässt die Beteiligungsgesellschaft Renova des russischen Oligarchen Viktor Vekselberg. Der Österreicher habe Vekselberg vergangene Woche seinen sofortigen Rücktritt mitgeteilt, erklärte ein Sprecher Löschers am Montag. Löscher trat 2014 in die Dienste Vekselbergs. Im Februar setzte ihn Vekselberg als Chef seiner Zürcher Gesellschaft ab, seither war er noch Vizepräsident des Verwaltungsrates.

Löscher soll neuer Aufsichtsratschef beim österreichischen Ölkonzern OMV werden. Der Ökonom sitzt bereits in den Kontrollgremien der Deutschen Bank und des spanischen Telekomkonzerns Telefonica. Zudem ist er Präsident des von Vekselberg kontrollierten Schweizer Maschinenbauers Sulzer.

Das sind die Top-Verdiener unter den Dax-Chefs
Platz 30: Martin Blessing
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Die Lenker der großen Dax-Konzerne haben auch in Jahr 2015 Millionensaläre eingefahren. Der Chef der Commerzbank erhielt jedoch die niedrigste Vergütung aller Dax-30-Chefs – seine Bezüge sind auf 2,4 Millionen Euro gesunken. Im Vergleich zu 2014 (3,3 Millionen Euro) verdiente Blessing 28 Prozent weniger. Das Gefälle zwischen Platz 30 und Platz eins ist riesig – 8,4 Millionen Euro.

Quelle: Dr. Heinz Evers Vergütungsberatung

Platz 29: Reinhard Ploss
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Der Chef des Halbleiterherstellers Infineon musste sich 2015 mit rund 2,9 Millionen Euro zufrieden geben. Immerhin: Im Vergleich zum abgelaufenen Jahr ist das ein Zuschlag von 24 Prozent. Bei den Gehältern wurden jeweils Grundvergütung, Boni sowie langfristige variable Vergütungsbestandteile zusammengerechnet.

Platz 28: Rolf Buch
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Im vergangenen Jahr verschmolzen Deutschlands größter Wohnungskonzern Deutsche Annington und der Konkurrent Gagfah zu der Immobiliengesellschaft Vonovia. Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender des fusionierten Unternehmens, verdiente 2015 3,3 Millionen Euro. Damit liegt er relativ weit hinten im Gehaltsvergleich.

Platz 15: Elmar Degenhart
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Mit einer Gesamtvergütung von 5,7 Millionen Euro belegt Elmar Degenhart Platz 15. Der Vorstandsvorsitzende der Continental AG verdiente im vergangenen Jahr lediglich zwei Prozent mehr als 2014 (5,6 Millionen Euro).

Platz 14: Ulf Schneider
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Der Chef des Pharmakonzerns Fresenius erhielt für seine Arbeit im Jahr 2015 rund sechs Millionen Euro. Das macht eine Steigerung von 37 Prozent (2014: 4,4 Millionen Euro).

Platz 13: Timotheus Höttges
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Höttges mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Cebit 2016: Das Gehalt des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom betrug im Vorjahr 6,1 Millionen Euro (2014: fünf Millionen Euro). Das macht eine Steigerung um 22 Prozent.

Platz 12: Frank Appel
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Die Deutsche Post verbuchte für das Jahr 2015 einen Gewinnrückgang. Davon spürte Vorstandschef Frank Appel allerdings nur wenig. Mit einer Jahresvergütung von 6,1 Millionen Euro ging er nach Hause. Im Vergleich zu 2014 ist das ein Minus von sechs Prozent.

Ein Insider rechnet allerdings damit, dass er diesen Posten in absehbarer Zukunft ebenfalls abgeben dürfte. In der Renova Management hat der Russe seine Beteiligungen an den schweizerischen Industriefirmen Sulzer, Oerlikon und Schmolz+Bickenbach gebündelt. Auch der frühere Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann ist Renova-Verwaltungsrat.

  • rtr
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