Einstweilige Verfügung bestätigt
Betterfly-Angebot: Gericht besteht auf Endpreis

Das Kölner Landgericht hat der Lufthansa untersagt, für ihr "Betterfly"-Angebot weiter mit einem Preis von 99 Euro zu werben. Die Richter sahen darin unlauteren Wettbewerb.

KÖLN. Für das Angebot werde ein Preis von "ab 99 Euro" genannt, erst im weiteren Text komme der Hinweis, dass bei der ausschließlich möglichen Onlinebuchung des Flugscheins noch eine Gebühr von zehn Euro hinzukomme.

"Rechnerisch richtig" wäre es laut Urteil gewesen, einen Preis von "ab 109 Euro" anzugeben. Mit dem Urteil bestätigten die Richter eine im Juli 2006 ergangene einstweilige Verfügung. Kläger in dem Verfahren war die irische Billigfluggesellschaft Ryanair. Die Werbung der Deutschen Lufthansa verstoße gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Die Fluggesellschaft habe "ohne nachvollziehbaren Grund" ihren "reinen" Flugpreis in zwei Bestandteile zerlegt. (Az:33 O 277/06)

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