Elektro
Auflösung von Siemens' Com: Ganswindt vor Abschied

München (dpa) - Die Auflösung der kriselnden Siemens-Kommunikationssparte Com hat möglicherweise auch personelle Konsequenzen im Zentralvorstand des Elektrokonzerns.

München (dpa) - Die Auflösung der kriselnden Siemens-Kommunikationssparte Com hat möglicherweise auch personelle Konsequenzen im Zentralvorstand des Elektrokonzerns.

Wenn Com abgewickelt und auch für den schwächelnden IT-Dienstleister SBS eine Lösung gefunden sei, sei für Zentralvorstand Thomas Ganswindt nicht mehr viel Arbeit übrig, hieß es in Branchenkreisen. Daher sei es möglich, dass er den Konzern verlasse. Nach Informationen des „manager magazins“ sind Vorstandschef Klaus Kleinfeld und der Aufsichtsratsvorsitzende Heinrich von Pierer übereingekommen, den Vertrag Ganswindts nicht zu verlängern, der im Herbst 2007 auslaufe. In Branchenkreisen wird allerdings auch ein früherer Abschied des 45-Jährigen für möglich gehalten.

Die Spekulationen um Ganswindt gibt es bereits seit einigen Wochen. Siemens hatte Mitte Juni angekündigt, den Großteil von Com in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Nokia einzubringen. Denkbar ist eine solche Lösung auch für SBS, für das Ganswindt im Vorstand ebenfalls zuständig ist. Für die Betreuung von Gemeinschaftsunternehmen bedürfe es aber keines Zentralvorstands, hieß es in Branchenkreisen. Über diese Spekulationen berichtete auch das „Handelsblatt“.

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