Eon-Manager ist französischer Wunschkandidat
Villis wird angeblich neuer EnBW-Chef

Bei der Suche nach einem Nachfolger für den bisherigen EnBW-Vorstandsvorsitzenden Utz Claassen hat sich einem unbestätigten Zeitungsbericht zufolge der EnBW-Großaktionär EdF durchgesetzt.

HB BERLIN/KARLSRUHE. Die Franzosen sollen den bisherigen Eon-Manager Hans-Peter Villis (49) für die Position des Vorstandschefs beim Energieriesen in Karlsruhe vorgeschlagen haben, berichtet die „Berliner Zeitung“. Villis werde den Vertretern der EnBW-Beschäftigten bereits am Wochenende als künftiger Konzernchef vorgestellt. Am kommenden Donnerstag (5. Juli) will der EnBW-Aufsichtsrat zu einer Sitzung zusammenkommen. Claassen hatte bislang geplant, seinen noch bis April 2008 laufenden Vertrag zu erfüllen.

Villis war im Juli 2006 vom Eon-Regionalversorger Westfalen-Weser als Finanzchef zur Eon-Tochtergesellschaft nach Schweden gewechselt. Zuvor war der Manager Vorstandsmitglied beim nordrhein-westfälischen Gas- und Wasserversorger Gelsenwasser. Nach der Rückzugsmeldung des amtierenden EnBW-Chefs Claassen war auch der Vorstandsvorsitzende des Oldenburger Energieversorgers EWE, Werner Brinker, als möglicher Nachfolger im Gespräch.

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