"Er ist wichtig für die Führungskontinuität"
Arbeitnehmervertreter stehen hinter Schrempp

In den USA muss sich Daimler-Chrysler Vorstandschef Jürgen Schrempp ab dem 1. Dezember vor Gericht verteidigen. Daheim, in Deutschland, stellen sich indessen die Arbeitnehmervertreter hinter den Mann an der Spitze. Nach Aufsichtsratschef Hilmar Kopper hat sich jetzt auch der Daimler-Chrysler-Betriebsratsvorsitzende Jürgen Klemm für eine Verlängerung seines Vertrages ausgesprochen.

HB STUTTGART/MÜNCHEN. Klemm, gleichzeitig stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, sagte der Münchner Branchenzeitung „Automobilwoche“ (Montagsausgabe), er sei klar für eine Vertragsverlängerung. Schrempps Vertrag läuft im Frühjahr 2005 aus. Über die Verlängerung wird im kommenden Frühjahr entschieden. Es gilt als sicher, dass Schrempp beim Autokonzern weitermacht - wahrscheinlich bis 2007.

„Die Arbeitnehmervertreter haben Jürgen Schrempp aufgefordert, für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Was er begonnen hat, ist noch nicht beendet. Das soll Schrempp weiterführen. Das ist auch wichtig für die Führungskontinuität im Konzern“, sagte Klemm. Er unterstütze den Kurs von Schrempp, insbesondere die Fusion mit Chrysler.

„Die Synergien zwischen den beiden Unternehmen beginnen zu greifen, die Strukturen nehmen Form an - und in den kommenden Jahren werden wir auch weltweit spürbare Erfolge verbuchen können.“ Den Vorwurf, die Fusion habe Arbeitsplätze gekostet, wies Klemm zurück: „Die Fusion hat keine Arbeitsplätze gekostet. Der Personalabbau bei Chrysler wäre auch notwendig geworden, wenn es die Fusion nie gegeben hätte.“

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