Management
Ex-MAN-Chef Rupprecht zieht nun doch in den Aufsichtsrat ein

Der frühere MAN-Vorstandsvorsitzende Rudolf Rupprecht zieht nun doch in den Aufsichtsrat des Lastwagen- und Maschinenbauers ein. Das geht aus der am Freitag veröffentlichten Einladung hervor.

dpa MüNCHEN. Der frühere MAN-Vorstandsvorsitzende Rudolf Rupprecht zieht nun doch in den Aufsichtsrat des Lastwagen- und Maschinenbauers ein. Das geht aus der am Freitag veröffentlichten Einladung hervor.

Nach dem Ausstieg der Großaktionäre Allianz, Münchener Rück und Commerzbank sollen auf der Hauptversammlung am 3. Juni die Vertreter der Anteilseigner im Aufsichtsrat komplett neu gewählt werden. Einer der Kandidaten ist Rupprecht. Nach Angaben eines MAN-Sprechers bleibt dieser aber bei seiner Ankündigung, in keinem Fall den Aufsichtsratsvorsitz übernehmen zu wollen.

Der in Deutschland oft übliche direkte Wechsel von Vorstandsvorsitzenden auf den Chefsessel im Aufsichtsrat war in letzter Zeit von Aktionärsschützern immer wieder scharf kritisiert worden. Rupprecht hatte Verständnis für die Kritik geäußert und erklärt, es dränge ihn nicht in den Aufsichtsrat. Wenn er aber gerufen werde, stehe er für ein einfaches Mandat zur Verfügung. In den vergangenen Monaten war unklar, ob die Bitte von den Anteilseignern an ihn herangetragen wird.

Nach dem Ausstieg von Allianz, Münchener Rück und Commerzbank gibt es bei MAN im Aufsichtsrat ein großes Stühlerücken. Vorgeschlagen werden der Hauptversammlung unter anderem Ex-BMW-Chef Joachim Milberg, der Thyssen-Krupp-Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz und der frühere Fiat-Auto-Chef Herbert Demel. Wer den Vorsitz übernehmen soll, ist noch nicht klar.

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