Ex-Schalke-Trainer
Ralf Rangnick zieht aufs Dorf

3 286 Einwohner zählt der Sinsheimer Stadtteil Hoffenheim, gelegen im ländlichen Kraichgau zwischen Heidelberg und Heilbronn. 5 000 Plätze fasst das Stadion auf einer Anhöhe über dem Dorf.

HEIDELBERG. Überdimensioniert? Nicht nach Meinung des Namensgebers der Spielstätte: Dietmar Hopp. Der fußballbegeisterte SAP-Gründer will den Drittligisten TSG Hoffenheim nach oben bringen.

Am Donnerstag hat er zumindest dafür gesorgt, dass ab jetzt auch der letzte Fußballinteressierte in Deutschland den Namen Hoffenheim kennt: Hopp gab die Verpflichtung des Ex-Schalke-Trainers Ralf Rangnick bekannt. Der 47 Jahre alte Schwabe war im Dezember 2005 bei Schalke entlassen worden, ab Juli trainiert er Hoffenheim. Doch Hopp setzte gleich noch einen drauf: Rangnick zur Seite stehen wird Hockey-Bundestrainer Bernhard Peters, der als Direktor für Sport- und Jugendförderung fungieren soll. Bundestrainer Jürgen Klinsmann hatte den 46-Jährigen zu Beginn des Jahres als Sportdirektor beim DFB ins Gespräch gebracht.

Das erklärte Ziel von Hopp ist es, den TSG Hoffenheim, als „FCH Heidelberg 06“ in die erste Bundesliga zu boxen. Dafür will er auf der Gemarkung der weltbekannten Stadt Heidelberg bis 2008 für 50 Millionen Euro ein bundesligataugliches Stadion bauen lassen.

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