Ex-Vorstand Peter Hartz
Anklage wegen schwerer Untreue

Die Anklageschrift gegen den ehemaligen Volkswagen-Vorstand Peter Hartz ist offenbar fertig. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig will sie noch im November dem Landgericht zustellen.

HB HAMBURG. Hartz soll wegen schwerer Untreue nach Paragraf 266 des Strafgesetzbuches angeklagt werden, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Über einen Zeitraum von zehn Jahren insgesamt 2,5 Millionen Euro soll der ehemalige VW-Vorstand veruntreut haben. Außerdem werde Hartz ein Verstoß gegen Paragraf 119 des Betriebsverfassungsgesetzes und Paragraf 44 des Europäischen Betriebsrätegesetzes vorgeworfen.

Die hohe Schadenssumme ergibt sich dem Bericht zufolge vor allem aus Sonderbonuszahlungen, die Hartz an den einstigen Betriebsratschef Klaus Volkert ausschütten ließ. Rechtsexperten gehen laut "Spiegel" jedoch davon aus, dass der ehemalige Personalvorstand trotz der hohen Summe mit einer Bewährungsstrafe davonkommen könnte.

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