Familienunternehmen
Maschinenbaukonzern Bauer plant Börsengang

Der Schrobenhausener Bau- und Maschinenbaukonzern Bauer hat die Weichen für einen möglichen Börsengang noch in diesem Jahr gestellt. Die Hauptversammlung habe dem Vorstand bereits grünes Licht gegeben.

HB FRANKFURT. "Das könnte dieses Jahr noch klappen", sagte Vorstandschef Thomas Bauer. "Wir werden sicherlich zu den größeren Börsengängen in diesem Jahr zählen", ergänzte er. Gespräche mit verschiedenen Banken, die die Aktienemission organisieren sollen, würden bereits geführt. Neben dem Verkauf von Aktien des Großaktionärs Deutsche Beteiligungs AG (DBAG), die 41,2 Prozent der Anteile an dem Familienunternehmen hält, ist Bauer zufolge auch eine Kapitalerhöhung vorgesehen.

Nach Aussage des Vorstandschefs wird die Familie Bauer, die 55,8 Prozent der Anteile hält, auch künftig einen maßgeblichen Anteil an der Gesellschaft besitzen. "Wir wollen nicht an die Börse, um Kasse zu machen", sagte Bauer. Wie stark sich die Beteiligung der DBAG reduzieren werde, sei noch unklar. Die im Kleinwerteindex SDax gelistete Beteiligungsgesellschaft teilte mit, sie erwarte im Falle eines Börsengangs (IPO) einen recht hohen Verkaufserlös. Bauer ist die größte Beteiligung im Portfolio der DBAG. Ein IPO hätte "erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Beteiligungs AG", hieß es.

Der international agierende Konzern bietet Bauleistungen im Spezialtiefbau an und stellte die dazugehörige Maschinen, Geräte und Werkzeugen selbst her. Außerdem ist das mehr als 200 Jahre alte Traditionsunternehmen in der Umwelttechnik, der Sanierung von Bauwerken und im Brückenbau tätig. Im Geschäftsjahr 2004 erzielte Bauer mit rund 4800 Mitarbeitern eine Gesamtleistung von 664 Millionen Euro. Der Nettogewinn betrug 8,7 Millionen Euro.

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