Fantasy-Spektakel
Wer mit der Avatar-Fortsetzung Kasse macht

Der Star-Regisseur dreht zwei Fortsetzungen des erfolgreichsten kinoflims "Avatar", Medien-Tycoon Rupert Murdoch zahlt. Die wohl ungewöhnlichste Partnerschaft der Filmgeschichte wird Geld in die Kassen spülen - wieder mal.
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DÜSSELDORF. Es ist eine der ungewöhnlichsten Partnerschaften der Filmgeschichte - und eine für beide Seiten höchst lukrative: James Cameron ist für Medien-Tycoon Rupert Murdoch und dessen Konzern News Corp. eine Gelddruckmaschine. Nun plant das Erfolgsduo einen neuen Coup.

Murdoch, Eigner des Filmstudios 20th Century Fox, hat den 56-jährigen Regisseur für zwei Fortsetzungen des gesellschaftskritischen Science-Fiction-Films "Avatar" verpflichtet. Der Regisseur freut sich. "Es ist eine seltene und bemerkenswerte Gelegenheit, wenn ein Filmemacher eine Fantasiewelt bauen kann, sie wachsen sieht mit der Unterstützung eines globalen Medienkonzerns", sagt Cameron.

Die neuen Folgen des erfolgreichsten Streifens der Kinogeschichte werden im Dezember 2014 und 2015 in die Kinos kommen. Noch Ende des nächsten Jahres sollen die Dreharbeiten auf dem Studiogelände am Stadtrand des Millionärparadieses Beverly Hills beginnen. Als Produzent tritt Camerons Firma Lightstorm Entertainment aus Santa Monica auf.

Murdoch investiert gerne in die Projekte von Cameron. 230 Mio. Dollar gewährte der Medien-Tycoon zuletzt dem Erfolgsregisseur. Cameron schuf mit "Avatar" einen Film, der weltweit die Filmwirtschaft verändert hat. Der Streifen stellte mit einem Einspielergebnis von 2,78 Mrd. Dollar nicht nur einen Einnahme-Weltrekord auf. Der Film verhalf auch dem 3-D-Kino zum Durchbruch.

Nach Branchenschätzungen wird Murdoch für die beiden Fortsetzungen mehr als eine halbe Milliarde Dollar bereitstellen. Das sind selbst für Hollywood riesige Dimensionen. Während beispielsweise dem kriselnden Traditionsstudio MGM selbst das Geld für eine Fortsetzung von "James Bond" fehlt, kann Murdoch finanziell aus dem Vollen schöpfen - nicht zuletzt, weil ihm Cameron mitten in der Finanzkrise die Kassen füllte.

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