Filmfonds
Bank muss für schlechte Empfehlung geradestehen

Das Landgericht München I hat die Commerzbank verdonnert, zwei Kunden ihr Geld zurückzuzahlen (22 O 523/07). Beide hatten sich auf Empfehlung ihres Bankberaters mit 105 000 Euro am Filmfonds "VIP 4" beteiligt.

Sie erhalten die bisher eingezahlten Beträge zurück, zudem werden sie vom finanzierenden Kredit freigestellt. Der Kundenberater hat die beiden Anleger nach Ansicht der Richter nicht ausreichend auf die steuerlichen Risiken des Modells hingewiesen.

Und prompt mussten sie hohe Nachzahlungen leisten, weil der Fiskus die erhofften Steuervorteile für den Fonds gestrichen hat. Zuletzt hatten die Richter zwei Klagen von VIP-Anlegern gegen die Commerzbank abgewiesen. Wichtig ist in solchen Fällen, dass Betroffene ein Protokoll des Beratungsgesprächs oder Zeugen haben.

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