Filmstudio
Tom Cruise in neuer Mission

Hollywoodstar Tom Cruise hat eine neue Mission - unmöglich ist sie dieses Mal aber nicht. Der Schauspieler will das einst legendäre, aber mittlerweile stillgelegte Filmstudio United Artists neu aufbauen. Für Cruise ein Lichtblick nach der Trennung von seinem bisherigen Studio Paramount.

HB LOS ANGELES. Der „Mission Impossible“-Star will das Studio zusammen mit seiner langjährigen Geschäftspartnerin Paula Wagner neu aufbauen. Das zu Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) gehörende Studio soll von Wagner als Geschäftsführerin geleitet werden.

„Wir haben nach einem strategischen Partner gesucht und wir haben einen strategischen Partner gefunden und es handelt sich halt um den größten Star der Welt“, sagte ein MGM-Sprecher am Donnerstag. Cruise werde als Produzent und Hauptdarsteller in einigen UA-Filmen mitwirken. Er kann aber weiterhin auch in Projekten anderer Studios mitspielen.

Zunächst sind vier Filme pro Jahr geplant. Dabei soll das Duo über neue Aufträge, Produktionsabläufe und Inhalte bestimmen. Cruisedrehte zuletzt für United Artists das mit vier Oscars prämierte Drama „Rain Man“ (1988).

United Artists war 1919 von den Hollywoodgrößen Charlie Chaplin, Douglas Fairbanks, Mary Pickford und D. W. Griffith gegründet worden. Es brachte Filme wie „Lichter der Großstadt“ (1931), „Rebecca“ (1940), „Zwölf Uhr mittags“ (1952), „Manche mögen's heiß“ (1959), „Apocalypse Now“ (1979) und zahlreiche „Bond“-Abenteuer auf die Leinwand.

Mit dem Deal haben Cruise und Wagner nach ihrer schlagzeilenträchtigen Trennung von Paramount im Sommer nun wieder ein neues Studio gefunden. Nach 14-jähriger Zusammenarbeit war es im August zu einem spektakulären Eklat zwischen dem prominenten Duo und ihrem langjährigen Vertrags-Studio gekommen. Paramount weigerte sich, einen Millionenvertrag zu verlängern. Sumner Redstone, der 83-jährige Aufsichtsratsvorsitzende der Muttergesellschaft Viacom, warf dem bekennenden Scientologen Cruise vor, durch peinliche Auftritte „kreativen Selbstmord“ begangen zu haben und die Einnahmen seines Films „Mission: Impossible 3“ geschmälert zu haben.

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