Finanzmärkte
Prominenter Banker verlässt Goldman

Die Investmentbank Goldman Sachs verliert einen ihrer erfahrensten Banker in Europa. Richard Sharp, der den Private-Equity-Bereich des Wall-Street-Hauses seit 1999 von London aus leitet, wird Goldman Sachs Ende des Jahres verlassen. Allerdings soll er weiterhin als Chairman das europäische Beteiligungsgeschäft beaufsichtigen, teilte die US-Bank mit.

mm LONDON. An den Finanzmärkten wird erwartet, dass Goldman Sachs in Kürze damit beginnt, Geld für einen mindestens zehn Mrd. Dollar schweren Beteiligungsfonds bei den Investoren einzusammeln. Zuletzt war das Private-Equity-Geschäft der Investmentbank allerdings ins Gerede gekommen. Goldman hatte mit einer Reihe von feindlichen Übernahmeversuchen in Großbritannien für Aufsehen gesorgt. Kritiker monierten, die weltweit führende Bank bei der Fusionsberatung für Unternehmen mache mit ihrem Beteiligungsgeschäft den eigenen Kunden Konkurrenz. Interessenskonflikte würden das Vertrauensverhältnis zu den Top-Managern in den Unternehmen zerstören.

Zuletzt verlor Goldman die Übernahmeschlacht um den Flughafenbetreiber BAA. Im Kampf um den Hafenbetreiber Association of British Ports war Goldman dagegen siegreich.

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